Die Nacht und der Schlaf

Geheimnisse von Schlafen und Wachen

und die Pflege bei Schlafstörungen

Flyer

Pflegekongress am Goetheanum vom 01. – 03. Juni 2018

Die Nacht ist für viele Patienten, aber auch für Pflegende in der Nachtwache eine Quelle von Ängsten. Einsamkeit, die Nachwirkungen der Tageserlebnisse, qualvolles sich im Bett wälzen, Gedankenkreisen, das ganz auf sich gestellt sein.

Der „Schlafkomfort“ in Krankenhäusern ist noch kein Qualitätskriterium. Ein schnarchender Zimmernachbar ist eine Herausforderung. Die Geräuschkulisse auf vielen Intensivstationen ist laut Studien krankmachend.

Und dann ist die Nacht auch ein Quell der Erholung, der friedvolle Schlaf das wirksamste Heilmittel. Die Erhabenheit des Sternenhimmels, die Stille einer nächtlichen Landschaft und vertraute Gespräche bis in den Morgen. Wer kennt sie nicht diese besondere Stimmung der Nacht.

Der Kongress widmet sich dem Thema Schlaf und Schlafstörungen in seinen physiologischen (biorhythmischen) Dimensionen, der pflegetherapeutischen Prävention und Behandlung von Schlafstörungen sowie dem mythologischen und spirituellen Hintergrund des Schlafes als „dunklem“ Bewusstseinszustand des Menschen. Der Schlaf, das Träumen und das Erwachen sind die drei Zustände unseres Alltagbewusstseins. Nur in ihrem Zusammenspiel ist Ich-Bewusstsein möglich. Der diesjährige Pflegekongress erlaubt vertiefte Einblicke in die Geheimnisse der Nacht und des Schlafes. Arbeitsgruppen vertiefen die Referate und Vorträge.

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